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Weingut Axel Bauer - die Weine aus dem Bühler Tal

Einen Lebenstraum hat sich Axel Bauer erfüllt. Jenen, ein eigenes Weingut zu besitzen und seine eigenen Vorstellungen von Wein zu verwirklichen. Quasi als Ausgleich zu seinem Hauptberuf in der Werbebrache


Leo Quarda, Journalist aus Wien
Unsere Story

Der Lebenstraum vom eigenen Weingut

Weingut Axel Bauer Winzer rührt im Weinfass
Weingut Abel Bauer Weinfässer

Als das Weingut Duijn 2015 in die Insolvenz schlitterte hat Axel Bauer ohne lang zu zögern "zugegriffen" und das Weingut übernommen. Gemeinsam mit Torsten Klein, seit April 2019 der Mastermind im Weingut, hat Axel Bauer wochenlang Ideen ventiliert und danach gesucht, wofür das Weingut Axel Bauer in Zukunft stehen soll. Puristisch will man sein, authentisch, ehrlich und unverkennbar. Abenteuer will man eingehen, experimentierfreudig will man sich zeigen, alles auf die Spitze treiben und einen neuen Purismus im Wein definieren. Beim Pinot Noir möchte man nicht allzu viel verändern, Chardonnay soll in den kommenden Jahren ein großes Thema werden. Um auch die Qualität weiter auf die Spitze zu treiben, hat man sich auch für eine rigorose Ertragsreduzierung auf rund 30 hl pro Hektar entschieden.

Extreme Steillagen und liebliche Weingärten. Geprägt von Schwarzwald und Rhein. Die Natur schenkt uns die Grundlage.
Axel Bauer
Die Winzer

Axel Bauer und Torsten Klein

Weingut Axel Bauer zwei Winzer unterhalten sich
Weingut Axel Bauer Weingläser und Flasche im Abendlicht

Kennengelernt haben sich Axel Bauer und Torsten Klein durch einen gemeinsamen Holzfasshändler, bei dem sie beide ihre Fässer einkauften. Heute machen sie gemeinsam Wein, der wöchentlich im Fass kontrolliert wird. Die Weißen liegen 8 bis 12 Monate auf der Hefe, die Roten reifen langsam vor sich hin. Ganz nebenbei wollen sie der Ortenau auch gleich ein neues, moderneres Image verpassen. Viel zu verstaubt, antiquiert und bieder frönt diese Badener Subregion ihr Dasein und es wird Zeit aus dem Schatten des dominanten Kaiserstuhls heraus zu treten. Schwarzwald Wein soll seine große Bühne und ein neues, positives Standing in der Weinwelt bekommen. Dass dieser Plan gelingt, dafür sollen die Weine des Weinguts Axel Bauer in Zukunft beitragen. Mit bereits erwähntem neuem Purismus, aber auch mit einer schwerelosen Eleganz. Puristisch, mineralisch und ohne jeden Schnickschnack. Weine, die sich durch hohen Trinkfluss auszeichnen und einfach Spaß machen.

Weingut Axel Bauer zwei lachende Winzer

Auch das Erlebnis, das zum einzigartigen Logo vom Weingut Axel Bauer geführt hat, ist mehr als nur eine Randnotiz wert. Während Axel Bauer mit seiner alten Hundedame auf einem Spaziergang war, meinte diese, sie müsse sich selbstständig machen und einfach ausreißen. Nach einer Weile der Suche fand sie Axel Bauer, leicht vor Angst erstarrt, in einer Rebzeile sitzend, vor ihr ein kapitaler Hirsch, der sich erhobenen Hauptes, genüsslich an den Trauben zu schaffen machte. Der Rest ist bildgewordenes Markenzeichen

Leo Quarda, Journalist aus Wien

Weingut Axel Bauer Cuvée 4 Weißwein

Cuvée 4 Weißwein

Hier ist der Name Programm, handelt es sich bei dieser Weißwein-Cuvée doch um eine Assemblage von vier Rebsorten. Sein Duft: betörenden Aromen von frischem Apfel, reifen Aprikosen und auch angequetschten Birnen. Ein Duft, der sich fest in das Gedächtnis einbrennt, weil er üppig, dicht und weich die Nasenflügel hochzieht.

Im Mund gleicht die Cuvée aus Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Riesling einem Rubens. Voll im Köper, weich und rund und cremig. Nicht zu viel, gerade einmal so, dass man die Kurven merkt, die sich sanft auf der Zunge niederlassen. Reife Birne steht im Vordergrund, der Apfel trottet artig hinterher, der zarte Touch vom Holz ist leises Beiwerk. Am Gaumen macht der Tropfen Druck, zeigt eine ausgeprägte Würze und tropft langsam fruchtig von ihm ab. Je länger man an diesem Wein herum kaut, umso mehr wird einem klar, dass er nicht wirklich trocken ist, dass ein Tick von Zucker diese zärtlich süße Opulenz befeuert und ihm eine erotische Ausstrahlung verleiht. Ein Wein wie ein Gemälde. Nicht Acryl auf Aluminium, sondern Öl auf Leinwand. Dicht und eindrucksvoll, üppig und von überwältigender Textur. Eine Cuvée die voll im Saft steht und bereits ab schlichten 9 EURO 50 zu erstehen ist.

Weingut Axel Bauer Pinot Noir Gutswein

Pinot Noir Gutswein

Mit reifen Kirschen, dunklen Himbeeren und jeder Menge Rauch wirft dieser Spätburgunder von der Einzellage Sternenberg aus Altschweier in der Nase um sich. Der Rauch ist dem Granit gedankt, auf welchem die 45 Jahre alten Rebstöcke wurzeln. Viel Duft im Nasentrakt. Reif und saftig und auch intensiv. Ein Hauch von Tabak setzt den Ganzen noch das Krönchen auf.

Leicht und schlank strömt der Pinot Noir dann auf die Zunge, krallt sich in der Mitte fest und zeigt wie Himbeer-Kirsche geht. Saftig steht er auf ihr, bezirzt sie mit seiner knallig roten Frucht, ohne zu vergessen, dass die Würze, die im Hintergrund ihr Lied singt, dieses Trio erst komplettiert. Überraschend leicht fühlt sich der Wein im Mund an, trotz seiner Kraft, die er jedoch nur sehr subtil spüren lässt. Vielmehr scheint er zu schweben, über den Gaumen, durch den Mund, über die Zunge. Fruchtig ist er, ja, durchaus. Für den Ausgleich aber sorgt eine zarte rauchige Würze, eine ausgesprochen steinige Mineralik und ein feines Säurespiel. Was diesen Tropfen aber wirklich groß macht, ist seine frische kühle Eleganz und seine Klarheit. Ein Spätburgunder der erfrischt und sich so locker wegtrinkt, dass die Flasche schneller leer ist als man es geplant hat.

  • Weingut Axel Bauer
  • Erlenstraße 38
  • 77815 Bühl/Baden

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