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Weingut von und zu Franckenstein - Weniger ist mehr

Granit ist der Stein, der die Stilistik dieser Weine so eindeutig prägt.


Unsere Story

Wein ist Passion und Leidenschaft

Weingut von und zu Franckenstein rote Trauben
Weingut von und zu Franckenstein Fass mit Logo

Nicht wie ein typisches Weingut auf dem Lande zwischen Reben und Wäldern, sondern mitten in der quirligen Stadt Offenburg liegt das Weingut Freiherr von und zu Franckenstein. Und adlig ist es auch nicht, weil 2008, als Stefan Huschle die Weingutslagen sah, sich mit nur 26 Jahren in das Abenteuer seines Lebens stürzte. Seine Eltern kauften damals das badische Weingut, er hat es, nach vielen Umstrukturierungen, Neujustierungen und spannenden Findungsphasen zu einem Weingut gemacht von dem man immer lauter spricht.

Ein Grauburgunder-Spezialist mit viel Gespür für das, was er im Weinberg vorfindet.

Der Winzer

Stefan Huschle

Weingut von und zu Franckenstein Hände mit Erde
Weingut von und zu Franckenstein Stefan Hischle richt an Weinglas vor Fässern

Höchstes Augenmerk bei der Bewirtschaftung legen die sympathischen Huschles auf die Vitalität, die Artenvielfalt und den natürlichen Anbau. Großartig sind die verschiedenen Lagen, die sich im Besitz des Ortenauer Weingutes befinden: In der Lage Zell-Weierbacher Abtsberg stehen die über 40 Jahre alten Grauburgunder-Reben auf fruchtbarem Lößlehmboden mit Muschelkalk, eine tolle Grundlage für Kraft gepaart mit Mineralität! Diese Parzelle für das Große Gewächs ist dabei nur 0,5 Hektar groß. Riesling, Spätburgunder und Traminer kommen aus der Einzellage Zell-Weierbacher Neugesetz, die mit Granitverwitterungsboden durchzogen ist. Bereits 1517 wurden hier die ersten Reben gesetzt. Von dieser Erstbepflanzung leitet sich vermutlich auch der Name der Lage ab: die Reben wurden „neu gesetzt“. Sie ist gleichzeitig das Herzstück, das sich im Alleinbesitz des Weingutes befindet. Aber auch Berghauptener Schützenberg und Laufer Gut Alsenhof, eine Ortenauer Spitzenlage, gehören ebenso zum Weingut. Seit dem abgeschlossenen Geisenheim-Studium bewirtschaftet er so gemeinsam mit seiner Familie 18,5 Hektar in besten Ortenauer Lagen.

Weingut von und zu Franckenstein Stefan Huschle mit Eltern

Ein Taktiker im Weinanbau und im Keller, der schon mal darauf warten kann, wie sich Dinge entwickeln und nicht beim ersten Gegenwind die Richtung wechselt. Regelmäßig probiert er seine Trauben, macht sich ein Bild wo es hingehen könnte. Und hat dann eine passende Idee davon, welchen Wein das geben könnte. Als Macher und Mann der klaren Linie hat Stefan Huschle immer das Ziel vor Augen, was sich deutlich in seinen Weinen niederschlägt, fest strukturiert und ausdrucksstark!

Weingut von und zu Franckenstein Weinflasche Graubrugunder

Grauburgunder

Typisch Grauburgunder will man sagen, kaum dass man seine Nase in das Glas gesteckt hat. Da duften einem reife Birnen und auch Äpfel entgegen, im Hintergrund trabt eine kecke Nuss herum. Hefenoten komplettieren das Aromenspiel. Weich und rund fühlt es sich in der Nase an.

Im Mund jedoch ist Schluss mit rund. Da stellt sich ein straffer Tropfen auf der Zunge vor. Stoffig zeigt er sich, mit richtig Grip auf der Zunge und am Gaumen. Knochentrocken, ohne Fett auf seinen Rippen, zieht der Grauburgunder Granit durch die Zentrale. Birne hebt die Hand um wenigstens als Frucht bemerkt zu werden, dahinter aber rollt die Nuss an, übernimmt die Führungsarbeit. Frisch ist untertrieben, würde man den Kerl so bezeichnen, superfrisch trifft es wohl eher. Überraschend wenn man weiß was man mit Grauburgunder so alles anstellen kann. Dieser hier ist mächtig animierend und macht richtig Spaß im Mund. Mit Luft wird es dann etwas fruchtiger, leichter Schmelz kommt auf und verwandelt den Tropfen in einen richtigen Charmeur. Das Finale ausgesprochen charaktervoll, der Nachhall typisch birnig-nussig. Man möchte nur mehr sagen " wenn schon Grauburgunder, dann bitte so. Mit diesem Schuss Zitrone hinterher, der so knackig, frech und frisch ist." Davon gerne bitte mehr.

Spätburgunder

Schwarzwälder Kirschtorte. Nur in flüssig. Herrlich. Reife schwarze Kirschen, etwas Bitterschokolade und ein Hauch von Leder. Was für ein animierender Duft. Waldbeeren, frisch gepresst, ein wenig Unterholz als Würzbegleitung. Im Hintergrund frisch gesprengter Stein. Granit lässt grüßen. Spätburgunderduft vom Feinsten.

Überraschend flott trifft der Tropfen dann im Mund ein. Knackig ist er, frech dank richtig hohem Säurepuls, der Leben in die Bude bringt. Zitrusnoten machen sich als erste bemerkbar, danach erst im Gefolge reife Kirschen und ebensolche Waldbeeren. Die Zunge zeigt sich hoch erfreut ob dieser Unbekümmertheit und der Leichtigkeit mit welcher sich der Spätburgunder Granit über sie hermacht. Den Gaumen kleidet der flotte Tropfen mit einem traumhaft feinen Gerbstoffkleid aus, haftet sich sanft an ihm an und zeigt ganz stolz seine kühle Mineralität. Immer stärken drängen mit der Zeit die knackig reifen Kirschen in den Vordergrund, nicht auf die Zitrusfrucht vergessend. Ohne die geht scheinbar gar nichts hier, und das ist gut so. Ein Spätburgunder, der sich wie von selbst trinkt und alles hat, was einen echten Spätburgunder ausmacht. Reife Frucht, flotte Frische, edle Würze. Das geht immer. Davon hat man gerne mehr.

  • Weingut von und zu Franckenstein
  • Weingartenstraße 66
  • 77654 Offenburg

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