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Weingut Eugen Müller - die Weine aus den besten Lagen der Pfalz

Bereits in der dritten Generation führen Christine und Stephan Müller heute das Weingut Eugen Müller. Jenes Weingut, das 1935 aus der Küferei Wallbillich, deren Anfänge bis ins Jahr 1767 zurück reichen, hervorgegangen ist.


Leo Quarda, Journalist aus Wien
Unsere Story

Die Vorliebe und Liebe zum Holz

Weingut Eugen Müller Eugen Müller zwischen Kesseln mit Schlauch
Weingut Eugen Müller weiße Trauben im Sonnenschein

Das erklärt auch die Vorliebe und die Liebe zum Holz, in denen sich die Großen Lagen-Rieslinge sowie die Roten zu charakterstarken Weinen entwickeln. Worauf es Stephan Müller dabei besonders ankommt, ist, dass sich die Frucht spürbar im Wein erkennen lässt, dass die Mineralik augenblicklich präsent ist und dass sich beides in Harmonie am Gaumen präsentiert. Speziell die Lagen-Rieslinge von Stephan Müller, die alle moderat trocken ausgebaut sind, begeistern mit ihren niedrigen Alkoholwerten und ihrem ausgewogenen Frucht-Säurespiel den Weinfreund.

Als Forster Winzer mit einem blinden Gespür für das immense Potential seiner besten Lagen, stellt er sein Können immer wieder eindrucksvoll unter Beweis.

Leo Quarda
Die Winzer

Eugen Müller

Weingut Eugen Müller Weingut Eingang
Weingut Eugen Müller drei Winzertöchter vor Mauer

Eine nicht zu unterschätzende „Hilfe“ ist ihm dabei der Umstand, dass sich seine Lagen quasi im Epizentrum der Mittelhaardt rund um Forst an der Weinstraße befinden, die zu den besten Lagen der Pfalz gehören. An nur wenigen Orten gibt es auch nur annähernd vergleichbare Bodenformationen wie dort. Alles findet man in den Lagen Forster Kirchenstück, Jesuitengarten, Pechstein, Ungeheuer und Freundstück. Buntsandsteingeröll, Kalkstein, sandiger Lehm, Basalt und Muschelkalk sorgen in diesen Toplagen für eine immense Vielfalt, die es aus den Böden heraus und in die Weine hinein zu bringen gilt. Gereift in wunderschönen Fässern, die teilweise noch aus Großvater-Zeiten stammen. So bleiben auf immer die Spuren des Küferhandwerks in den Weinen Stephan Müllers erhalten. Aber nicht nur das Handwerk hat Spuren hinterlassen, sondern auch „das über den Tellerrand blicken“.

Weingut Eugen Müller Winzerpaar sitzend zwischen Fässern

Nach einem mehrmonatigen Praktikum bei dem renommierten Weingut Ben Glaetzer im Barossa Valley, Australien sowie weiteren Aufenthalten in Neuseeland, Südtirol, Frankreich und noch einigen anderen Ländern, weiß man das, was man „vor Ort“ hat, was die Großeltern hier aufgebaut haben, umso mehr zu schätzen. Mit diesem Wissen fällt es dann auch etwas leichter sich zurückzulehnen und den Weinen jene Zeit zu geben, die sie für die optimale Reifung brauchen.

Mit den 3 Töchtern von Christine und Stephan Müller steht auch schon die 4. Generation „am Start“ und es wird sicher spannend werden, wohin die Reise gehen wird. Auf jeden Fall wird es aber weiterhin charaktervolle und „tiefenentspannte“ Weine vom Weingut Eugen Müller geben.

Leo Quarda, Journalist aus Wien

Kernkompetenzweine

Weingut Eugen Müller Weinflaschen Grauburgunder Kabinett „Grenzgänger“

Grauburgunder Kabinett „Grenzgänger“

Grauburgunder der nicht schon in der Nase üppig wirkt? Gibt es! Feine Kalktöne schweben über ganz leisen Birnenaromen, es fühlt sich ausgesprochen leicht und filigran an in der Nase. Aus dem Hintergrund meldet sich langsam eine reife Ananas, die kurzerhand auch das Kommando übernimmt. Zitrusnoten unterfüttern sehr dezent diesen betörenden Duft.

In dem Augenblick, in dem der Tropfen auf der Zunge aufschlägt, ist es um einen geschehen. Grauburgunder Kabinett, was für ein Hit! Der EUGEN MÜLLER Grauburgunder „Grenzgänger“ ist die Sünde pur. Einerseits ein herrlich leichter, eleganter und graziler Grauburgunder, von fest und üppig keine Spur, und dann dieser freche Zuckerstich, der ihn so richtig sexy macht. Wie cool ist  das denn! Über den Gaumen zieht der Wein sehr saftig ab, während es sich auf der Zunge die Ananas gemütlich macht. Der Abgang sinnlich, cremig, fein und fruchtig, gefolgt von einer leichten Kalksteinspur. Das Mundgefühl wirkt voll, und doch scheint es als würde dieser Tropfen schweben. Körper, ja. Gewicht? Nein, Fehlanzeige. Entschlackt von unnötigem Ballast, reduziert auf sich selbst, gekrönt mit einem Tick Restzucker, im Zaum gehalten durch ein subtiles Säurespiel. Das ist Grauburgunder zum Süffeln, zum Genießen.

 

Weingut Eugen Müller Weinflaschen Forster Ungeheuer Riesling Kabinett trocken

Forster Ungeheuer Riesling Kabinett trocken

Tropenfrucht auf Kalkstein, Pfirsich auf Basalt. Und beigemengt ein betörend süßer Tropfen reifen Apfels. Was für ein wunderbarer Duft, der einem aus dem Glas entgegen strömt. Frisch, würzig, saftig, animierend.

Hat man das Forster Ungeheuer dann im Mund, merkt man sehr schnell den Unterschied zu "Stangen-Kabninetts". Würzig fließt er auf der Zunge ab, am Gaumen ist er ganz zart griffig, ein wenig Erde ist im fruchtigen Finale wahrnehmbar. Fruchtsüße ja, aber doch ungemein mineralisch und für einen "Kabi" ausgesprochen trocken. Man schmeckt die Pfälzer DNA und nicht zuletzt die Lage "Ungeheuer", die so unnachahmlich wie einzigartig ist. Man kaut hier nicht auf einem banal restgezuckerten Kabinett herum, da spielt sich sehr viel mehr im Mund ab. Saftig ist es, voll feiner Tropenfrucht, die sich elegant von ihrer schönsten Seite zeigt. Der Säurepuls ein wunderbarer Konterpart zum reifen Fruchtspiel. Ein Kabinett zum innehalten, einer den man sich mit Freunden teilt unds sich an ihm erfreut. Sollte man unbedingt am Radar haben, wenn es wieder einmal darum geht, einen richtig feinen Kabinett ins Glas zu bekommen.

  • Weingut Eugen Müller
  • Weinstraße 34a
  • 67147 Forst

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